nuits sans nuit

Donnerstag, 16. Juni 2016

Traum CXXI

Seit gefühlter Ewigkeit traumlos. Heute dann im Orchester das zweite (!) Kontrafagott in Haydns "Schöpfung" gespielt, ich saß am Rand der Bläser, die anderen Fagottisten viel weiter links. Zusammenbau von Fagott und Kontrafagott während der Probe, einen vernünftigen Ständer hatte ich auch nicht, dann kam mein Einsatz und ich war eine halbe Note zu früh. Missbilligung von allen Seiten, Traum an dieser Stelle auch zu Ende.

Dienstag, 19. April 2016

Traum CXX

zweiteilig. Beim ersten bin ich Zeuge eines Zugunglücks. Ein Intercity, der schon mit derangierten und zerstörten ersten drei Wagen an mir vorbeifährt, kann die Spur nicht mehr halten und kippt nach rechts auf eine unter dem Damm liegende Straße. Es folgt ein Nostalgiezug, der TEE, der aus mir unerfindlichen Gründen ebenfalls an derselben Stelle umkippt. Der Traum ist recht klar, ich koordiniere danach Helfer und leite sie zum Bahndamm. Später sehe ich mir die Szenerie an und sehe auch noch eine Dampflok, die dort hineingefahren ist. Weniger als Horror und Realismus ist es eher ein surrealer Traum, ich habe keinen Kontakt zu Menschen und nehme das Unglück auch nicht als solches wahr.
Zweiter Teil: ich spreche mit einer berühmten Komponistin in einer Art Interview. Sie ist alt und sitzt aufrecht in ihrem Bett, erzählt über ihr Leben und die Musik. Ich sitze in gleicher Haltung in einer Art Beistellbett, das viel kleiner ist (ich offenbar auch). Mehr weiß ich davon nicht mehr, lediglich, dass das Gespräch sehr gut und intensiv gewesen sein muss.

Freitag, 15. April 2016

Traum CXIX

(nach mehreren traumlosen Wochen)
Meine Mutter stirbt im Traum noch einmal, diesmal zu Hause in W., oben auf dem Schrank liegt der Notizblock mit der Medikation, sie hatte ihre Medikamente zuvor noch genommen, lese ich. Es ist keine Atmosphäre von Drama oder Trauer, eher eine sachliche Begutachtung der elterlichen Wohnung, mit dem Stiefvater auf dem Sofa, der still und aufrecht in einer Ecke sitzt, dem Interieur, Regalen und Tischen in der Küche, die ich so auch zum ersten Mal seit der Kindheit wieder wahrgenommen habe. Ins Ohr schleicht sich das Finale aus Mahlers 8. Sinfonie. Im Aufwachen gegen kurz vor 6 stelle ich fest, dass es nicht nur der neunte Todestag meiner Mutter ist, sondern auch die Todesstunde.

Montag, 29. Februar 2016

Traum CXVIII

Der Traum war zweiteilig und leider sind nur noch einige Bilder und Fragmente vorhanden, die in beiden Teilen keinen wirklichen Sinn ergeben:
1) ich komme in W an, soll auf ein Kind aufpassen, das eingewickelt in Decken ist, ich trage den Kindersitz für den "M1" zu meinem Audi, das Kind ist alleine unterwegs an der Blücherbrücke, ich hole noch jemand zweites ab, die Autos fahren um das Kind herum.
2) ich bin in Nürnberg, übernachte im DG, eine bekannte Wohnung, in der die Treppen in der Mitte des quaderförmigen, einräumigen Wohnbereichs liegen, gegen vier Uhr in der Nacht kommt Nina (ich schreibe hier den vollen Namen, da es sich um eine von Bild und Stimme her mir vollkommen unbekannte Person handelt) von einer Reise zurück, ihr Bruder ist auch da, Nina ist mir sehr zugetan. Später soll ich sie beschreiben, ihre Körpergröße gebe ich erst mit 1,80 an, reduziere dann aber auf 1,75.

Sonntag, 28. Februar 2016

Traum CXVII

Von einer ausschweifenden Chorparty wechsel ich mehrfach zum Laden hin und her, wo die Eröffnung gefeiert wird. Bei der Chorparty bin ich am Packen, im Laden herrscht purer Stress. Als dieser irgendwann schließt, stehe ich auf einer Straße hinter einer Mauer, an einem Spielplatz und trinke etwas, Cola aus einer Dose, die oben auf der Mauer steht. Ich sehe einen älteren Mann kommen, ein dürrer Typ mit Brille und grauen schütteren Haaren, er drückt mich hinter der Mauer zu Boden und hält mir etwas an den Hals, ich denke es ist ein Messer, aber es ist ein Gerät, mit dem man die Stimme ausschaltet. Das merke ich, als ich um Hilfe zu schreien versuche und nur ein Geröchel aus meinem Mund kommt. Allerdings hat der Typ, sich siegesgewiss, nicht mit meiner Kraft gerechnet und ich stoße ihn von mir, kniee dann über ihm. In dem Moment wache ich auf, ebenfalls in dieser Pose und muss erstmal durchatmen.

Samstag, 23. Januar 2016

Traum CXVI

Ich bin in einem Kellerraum, der eine Mensa ist und gehe zu einem Tisch mit zwei Stühlen, nah am Fenster, das oben im Kellergewölbe eingelassen ist, man kann aber draußen nichts sehen. An einem weiteren Tisch sitzt M.B., alleine. Auf den beiden Stühlen liegen Obstkartons, in denen Müll angezündet wurde. Der Müll qualmt, ich mache das Fenster auf. Zu mir gesellen sich zwei junge Mädchen, vielleicht 14, 15 Jahre alt und fragen mich, auf welche Schule ich gegangen bin. Ich antworte, aber die Mädchen sagen, sie kennen die Schule nicht.

Dienstag, 5. Januar 2016

Traum CXV

Nur noch zwei Fragmente vorhanden, obwohl ich weiß, dass es einen größeren dritten (ersten) Teil des Traumes gab.
1) ich sitze in einer Runde, einem Stuhlkreis mit vielen Komponisten zusammen. Gegenüber sitzt C.M., der mit dem Gesicht zu mir sitzt . Er sagt, jetzt kommen C. und ? (Namen hab ich nicht mehr), die tatsächlich hinter ihm den Raum betreten. Ich wähne mich in einem Kreis von Sehern, von Weisen.
2) Ich schaue oben aus dem Fenster. Unten auf der Straße fährt ein VW-Bus, es ist spiegelglatt. Der Bus schleudert, stößt andere Autos an, kippt um und zerlegt sich in Einzelteile, viele kleine Pakete.

Sonntag, 13. Dezember 2015

Traum CXIV

Noch einer von der Sorte "detailreich". Ich wohne in W., mitten in der Fußgängerzone. An einem Morgen gehe ich joggen, und zwar um die Häuserblöcke der Innenstadt herum, in einem weißen Schlafanzug. Um die Uhrzeit, halb sieben, ist sonst niemand auf der Straße, allerdings treffe ich mehrere Nachbarn, die ebenfalls in einem weißen Schlafanzug/Nachthemd um die Häuser joggen, was aber ganz normal ist. Dann treffe ich S. - zum ersten Mal - im Flur im Haus, es gibt ein paar schüchterne erste Worte, wir gehen dann spazieren. Sie findet einen vergorenen Lachs und knabbert daran, ich schaue ihr zu, es muss Sommer sein, sie hat eine sonnengebräunte Haut und ein T-Shirt an. Wir sitzen irgendwo in einem Park. Wir haben beide Hunger und planen irgendwo frühstücken zu gehen. Vom Park aus schauen wir zu einem Flughafen hinüber, wo eine Linienmaschine rangiert, allerdings mit dem vorderen Rumpf mehrfach auf dem Boden hopsend, bevor das Flugzeug zum Stand kommt. Ein Mann zieht das Flugzeug dann von der Betonpiste über eine Straßenkreuzung und in eine Tiefgarage - ich wundere mich noch, dass das Flugzeug hineinpasst, aber das soll alles wohl so sein. Ich nenne S. die Namen von drei Pferden, nur der dritte Name ist noch halb im Gedächtnis, Regana oder so ähnlich. An dieser Stelle ein Cut im Traum, ich stehe vor der Wohnungstür von R. - offenbar bin ich nicht erwartet, sie öffnet in einem plüschigen Bademantel, der aber mehr als Verkleidung eines überdimensionierten Teddybären wirkt und in dem sie wie in einem Korsett hängt, der rechte Arm abgewinkelt in die Luft und das ganze Kostüm viel zu groß. Sie ist erstaunt, mich zu sehen, läßt mich aber trotzdem herein. (ende hier)

Samstag, 12. Dezember 2015

Traum CXIII

Detailreicher Traum, leider ist vieles schon kurz nach dem Wachwerden verschwunden, ich weiß aber, dass ich nahezu "hellwach" geträumt habe und daher alle Gespräche und Bilder sehr scharf gezeichnet waren. Was übrig ist: ich hatte viel zu tun und daher den Hund abgegeben - an die US Navy. Als ich ihn zurückholen will, muss ich mich durchtelefonieren und habe verschiedene Generäle am Telefon, die mir versichern, dass es dem Hund gutgeht. Ich bin dann auf einem Schiff. Wir nähern uns dem Flugzeugträger "Newton", fahren seitlich vorbei und in Kabinenfenstern kann ich meinen Hund sehen, der rausguckt. Es ist übrigens ein Boxer - auch am Telefon fällt erst der Name "Tina" (das war unser Boxer zu meiner Jugendzeit), später dann aber auch "Muschu". Bei der Übergabe ist Tina ruhig, sie sieht gut gepflegt aus.

Montag, 23. November 2015

Traum CXII

Bruchstücke nur noch, aber diesmal bin ich froh, dass es nur fragmentarisch ist: ein Massaker vor meinen Augen, am Kreuzgang eines Klosters oder einer Kirche, die Zahl 254 (Opfer?), Bildwechsel dann und voller Angst im Elternhaus auf der Suche nach einem Versteck, weil irgendwelche Täter noch kommen und mich/uns suchen. Ich renne auch außenherum um das Haus, hinten in den Garten. Szenerie verwandelt sich dort aber und keine fassbare Erinnerung mehr vorhanden.

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