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Mittwoch, 25. November 2009

Das definitiv Letzte...

...was ich über die Schweinegrippe lesen werde und auch jedem zur Lektüre empfehle, ist das hier.

Montag, 23. November 2009

MUWEIKA-Rettung...?

Die Dresdner Stadtmusikanten können leider in diesem Jahr ihren beliebten Musikalischen Adventskalender (MuWeiKa) in der Neustadt nicht ausrichten (siehe Website). Kurz vor knapp regen sich nun die kreativen Geister in Löbtau: Was, Advent ohne MUWEIKA? Gibts ni. Also fix ein Wiki und ein Blog gebastelt und ab dafür. Ein einzelner Musiker soll bereits zugesagt haben. Sollte partout ein Tag übrig bleiben, singe ich in ner Bäckerei Weihnachtslieder mit A. Aber nur dann. Musiker erstmal vor!! ;) (Und bitte weiterverbreiten, thx)

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Ach ja, für alle, die nicht aus Dresden sind: der MuWEIKA öffnete sich in den vergangenen Tagen an jedem Adventstag hinter irgendeiner Tür, in einem Schaufenster oder Hinterhof in der Dresdner Neustadt. Adventsbands spielten, Kerzen und Stollen gabs und jede Menge schöner Lieder :) - eine schützenswerte Idee.

Sonntag, 22. November 2009

Geht das schon wieder los...

...dass wir gegen Theatersterben kämpfen müssen und die Oberen daran erinnern müssen, dass Kulturkürzungen die allerdümmste Maßnahme in Spar-Zeiten sind? Dass es ausgerechnet mein Heimat-Schauspielhaus, die Wuppertaler Bühnen trifft, stimmt mich traurig. Wütend macht mich dagegen, dass auf der Website "business as usual" herrscht und man lediglich im Netz ein resignierendes kurzes Interview mit Leiter Christian von Treskow findet - "Das Schauspielhaus war schon immer eine Baustelle" - was für eine Selbst-Disqualifikation! Indes protestiert der Deutsche Bühnenverein mit Holk Freytag als prominenten und hauskundigen Vorredner mit einem offenen Brief. Ich glaube aber, zur Rettung der Theater in den hochverschuldeten Kommunen sollte nicht nur der alte Auto-Aufkleber wiedererweckt werden, da muss ein "Verdammt noch mal"-Dazu und ein monströser Rütteldackel für die Politiker dazu. Und der Bund darf sich mal fragen, ob er mit der Sterntalerpolitik im Ruhrgebiet nicht auch für die Tötung von Kultur in Hagen, Oberhausen und Wuppertal (O-Ton WELT: "Das traditionsreiche Wuppertal ist auf dem Weg, zur Einöde zu verkommen.", siehe auch bei der FAZ) verantwortlich ist. Beim MDR wird auch von massiven Kulturkürzungen in Erfurt, Gera und Jena berichtet und spricht von einem "Spar-Tsunami" (der vermutlich durch die Steuersenkungspolitik der Regierung noch beschleunigt wird). Erwähnenswert an der Stelle vielleicht, dass die Umfrage unter OBs von verschiedenen Großstädten nicht nur Jammerei und Holzhammer ergab: Chemnitz etwa hat KEINE Kürzungen geplant. Die entsprechenden Senatsvorschläge zur Kulturkürzung in Hamburg gingen bereits durch die Presse. Auch im Süden regt sich Widerstand; in Stuttgart wird ein "Kultur-Konjunkturpaket" gefordert. Aber dennoch: Wo bleibt der Aufschrei? Wo ist das Theatervolk? Und wo sind die Ideen?


Zur Erinnerung an selige "Faust"-Zeiten: Das Wuppertaler Schauspielhaus (Quelle: Wikipedia commons)

Orient und Okzident vereint

Ranajit Sengupta und Miguel Guldimann bei "Musik zwischen den Welten"

Zum dritten Mal gastierte der indische Sarod-Spieler Ranajit Sengupta innerhalb der Konzertreihe "Musik zwischen den Welten" in Dresden und freute sich außerordentlich, seine Musik den Dresdnern quasi wie ein Geschenk geben zu können - in dieser hingebungsvollen Leidenschaft sind indische Musiker ohnehin einzigartig. Neben traditionellen Klängen anderer Kulturen stellt "Musik zwischen den Welten" regelmäßig auch neue Projekte und Zusammenarbeiten verschiedenster Musiker vor. So kam Sengupta dieses Mal nicht allein, sondern brachte den in Peru geborenen und seit seiner Kindheit in der Schweiz lebenden Gitarristen Miguel Guldimann mit. "Anuraag" (aus dem Sanskrit, etwa: "universelle Liebe") nennt sich das Duo, das in der Dreikönigskirche auf insgesamt 33 Saiten musizierte: Die Sarod, ein der Laute verwandtes indisches Melodieinstrument, hat allein 25 Saiten - Miguel Guldimann spielte im Konzert die eher selten zu hörende 8saitige Konzertgitarre. Vor Konzertbeginn herrschte bereits Spannung - würden diese so unterschiedlichen Saiteninstrumente überhaupt zueinander passen, zueinander finden? "Enjoy our tuning" war dann auch Senguptas leicht ironische Ansage - jeder einzelne Song bedurfte einer besonderen Neu-Stimmung der Instrumente, um Orient und Okzident in einem quasi neuen musikalischen Universum zu vereinen. Dabei schlug das kulturelle Pendel mal mehr in Richtung abendländischer, kadenzgebundener Musik, mal mehr in Richtung der abenteuerlich verzierten Melodik des Inders aus. Klassische Ragas gab es an diesem Abend nicht zu hören, wenngleich Senguptas temperamentvolle Spieltechnik natürlich über viele Jahre aus der Raga-Musik gespeist ist. Triebfeder der beiden Saitenspieler waren vor allem Rhythmus und gesprächartiges Miteinander; so scheute sich das Stück namens "Dialog" auch nicht, einen fast rockigen Groove auszubilden, während andere Songs wie "New Beginning" eher volkstümlichen Charakter aufwiesen. Sengupta und Guldimann trafen sich für dieses Musikprojekt mehrfach in Deutschland, der Schweiz und in Indien. Die gemeinsam erarbeiteten Kompositionen sind ganz eigene Charakterstücke, die beiden Musikern genug Raum und vor allem Zeit zur virtuosen Entfaltung geben. Zwischen nahezu sinfonisch zu nennenden rhythmischen Tableaus und verästelten, melancholischen Solomelodien waren hier viele Zwischentöne und Entwicklungen zu verfolgen. Selbst wenn Guldimann nur dezent begleitet, sind die kleinen Untergrundmodelle klug erdacht und nähern sich dem klangfarblichen Reichtum der Sarod an. Tabla-Kaskaden (Rupak Bhattacharjee) fügten sich auf natürliche Weise hinzu, so dass man am Ende das Gefühl nach Hause trug, einen ganz originären Abend erlebt zu haben, in dem Respekt, Verständnis und die Freude am Musikmachen sich unmittelbar mitteilen konnten.

(19.11.)

Sonntag, 15. November 2009

Konzerttipp

macras
(c) Thomas Aurin

Do 19.11. / Fr 20.11 / Sa 21.11.
Festspielhaus Dresden Hellerau
jeweils 20 Uhr, am 20.11. Künstlergespräch nach dem Konzert.

"OEDIPUS REX"
Opern-Oratorium von Igor Strawinsky

Regie und Choreographie: Constanza Macras / Dorky Park
Dresdner Kammerchor, Einstud. Jörg Genslein
Dresdner Philharmonie
Musikalische Leitung: Max Renne

Ödipus: Fritz Feilhaber Jokaste: Sabine Neumann Teresias: Dionisos Tsantinis Kreon: Tomasz Wija Bote: Tomasz Wija Schäfer: Timothy Oliver Sprecher: Dionisos Tsantinis, Jonathan Trinh-Bomme, Bruno Renne
Performers Ronni Maciel Ana Mondini Miki Shoji Anouk Froidevaux Hansel Nezza Zamponi Yeri Anarika Vargas Sanchez Hilde Elbers Elik Niv

Rezensionen:
* Musik in Dresden
* Mitteldeutsche Zeitung

Samstag, 14. November 2009

Traum XXXIII

Ich gehe zu meiner eigenen Beerdigung. Die Kapelle ist noch besetzt, daher frage ich in der Verwaltung nach. Mir wird gesagt, es sei eng heute, ich solle in einer leeren Kapelle warten. Ob ich denn etwas zu lesen mithätte, einen Roman? Ich verneine, lege mich in die leere Kapelle und blicke auf meine Füße die nicht mehr so recht reagieren wollen, nicht zu mir zu gehören scheinen. Die Absurdität meiner Situation wird mir noch im Traum bewusst: da stirbt man mal, und dann hat keiner Zeit für einen...

Dienstag, 10. November 2009

Von der Bretagne über Estland nach Österreich

Neue Töne im Konzert der Sinfonietta Dresden

Natürlich freut sich ein Konzertveranstalter, wenn ihm eine besonders schlüssige Dramaturgie gelingt. In manchen Fällen kann aber auch das Experiment interessant sein, gegensätzliche Werke und Bezüge aufeinanderprallen zu lassen, um durch die ungeahnte Wirkung den Horizont zu erweitern. Mit der Konzertreihe "Spiegelungen" der Sinfonietta Dresden in der Dreikönigskirche werden diese Experimente zum Programm: eine Haydn-Sinfonie gesellt sich zu einem neuen sächsischen Werk und einem weiteren zeitgenössischer Provenienz, das "an den Rändern Europas" entstanden ist. Und auch diesmal wieder schärften die neuen Werke das Bewusstsein für die Modernität des Hofmusikers der Esterházys und in den beiden neuen Kompositionen war natürlich jede Menge Tradition zu entdecken. Der wagemutige Flug durch Europa begann diesmal in Sachsen, führte über die Bretagne nach Estland und über Österreich zurück nach Frankreich. Einen Jetlag bekam man davon nicht, aber in Helena Tulves "Stream" war zumindest ein unaufhörlicher Weg vorgezeichnet, der dieser Reise hätte entsprechen können. In einer Quartettbesetzung brachen sich in der Komposition der Estin die Töne sehr verästelt, aber in zwingender Tonsprache ihre Bahn und steuerten einem rhythmisch kernigen Höhepunkt zu. Andreas Kersting hatte zuvor ein opulentes, farbiges Gemälde zum höchst intimen Gedicht "A barzh ur mor a dud" des bretonischen Dichters Antony Heulin entworfen. Hier glänzte das mit Zink, Gambe und außergewöhnlichem Schlagwerk besetzte Ensemble und war vor allem auf der Ausdrucksebene stark - Uta Krause (Sopran) überzeugte in diesem spannenden Stück mit ihrer flexiblen Stimme zwischen leisester Zartheit und strömender Höhe und zeichnete so die Atmosphäre des nachdenklichen Gedichtes nach. Eine weitere Beziehungsebene fügte der Schauspieler Erik Brünner dem Konzert hinzu: weitere Gedichte von Heulin warfen ein Licht auf den scharf beobachtenden, oft nachsinnend formulierenden Autor. Im zweiten Teil des Konzertes las Brünner dann aus Stefan Zweigs biographischem Roman "Marie Antoinette" und bildete so die Brücke zu Joseph Haydns 85. Sinfonie "La Reine", der ersten aus einem Zyklus von Auftragswerken für ein Pariser Orchester. Ekkehard Klemm, der schon zuvor mit sicherer Hand durch die Erstaufführungen des Abends leitete, schuf eine packende und vitale Interpretation der Sinfonie, die nur en detail und auch en passant ihre Frankophilie verriet. Das ganz österreichische Menuett nahm Klemm zurückhaltend und wiegend, während das Finale ganz auf rasanten Ausklang bemüht war. Ein vielschichtiger, recht langer Konzertabend ging so zu Ende, der in Wort und Ton viel Platz für Inspiration und Weiterdenken anbot.

Sonntag, 8. November 2009

Debüt: Martha Argerich konzertiert mit der Sächsischen Staatskapelle in der Semperoper

Ist es denn zu glauben, dass wir so lange auf Martha Argerichs ersten Auftritt im Semperbau warten mussten? Mit ihr zusammen strahlten die glücklichen Konzertbesucher des 4. Sinfoniekonzertes der Sächsischen Staatskapelle nach dem G-Dur-Klavierkonzert von Maurice Ravel um die Wette. Auftritte der großen Pianistin sind selten und man war sich mit den anderen Besuchern einig: das war einmalig. Vielleicht einmaliger als einmalig, denn bei dieser Interpretation gab es kein Entrinnen; es ist einer dieser seltenen Konzertmomente, in denen man gemeinsam mit Interpret und Komponist auf Tauchstation geht: hinein in die Musik, genussvoll und intensiv.

Argerich rauschte mit Temperament und Verve durch den 1. Satz und nahm den zweiten mit einer solchen Selbstverständlichkeit, als wolle sie den Romantikern und Pathetikern unter ihren Pianistenkollegen die Blutleere ihres überzogenen Spiels demonstrieren. Verrückt nur, dass die Flüssigkeit dieses 2. Satzes keinesfalls das Konzert aus dem Tritt brachte: Allüren und Konventionen Fehlanzeige, stattdessen durchdachtes, bis auf die letzte Note nuanciertes Klavierspiel. Argerich nimmt ernst, was sie spielt und stellt an sich selbst immer noch die höchsten Ansprüche. Dazu kommt als besondere Würze ihr rassiger Anschlag, ihr ganz eigener Umgang mit Phrasierung und Tempogestaltung - unverwechselbar. Mit dem Schweizer Dirigenten Charles Dutoit ist Argerich durch unzählige Konzerte vertraut, diese besondere Verbindung sorgte natürlich auch für eine atemberaubend schöne Begleitung im Orchester und Dutoit überredete Argerich auch zu einer kleinen, feinen Zugabe.

Angesichts dieser famosen Aufführung fiel die kampfesmutig zum Auftakt des Konzertes hingelegte Berlioz-Ouvertüre "Le Carnaval Romain" etwas hintenüber. Nach der Pause allerdings legte Dutoit in Sachen opulenter Sinfonik nach und die spätromantische Suite "The Planets" von Gustav Holst ist ein Glanzstück des Dirigenten. Der Kapelle gelang es hier, einen wunderbar verschmelzenden Bläserklang zu erzeugen und gleichzeitig die langen Steigerungen und (bedenklich häufigen) Motivwiederholungen mit Zielwillen und Plastizität auszuformen. Und irgendwann einmal in ferner (?) Zukunft werden wir uns wohl selbst samt samtenem Frauenchor (Damen des Staatsopernchores) zu Holsts Musik im All bewegen und die Vorbilder dieses sinfonischen Naturwunders bestaunen...

Donnerstag, 5. November 2009

Rautavaara und die Aromatherapie

Hilary Finch schreibt in der Times über die Uraufführung von Rautavaaras Schlagzeugkonzert "Incantations"

"Rautavaara, whose series of Angel works reveals his interest in spiritual emissaries, writes of the inspiration of shamanism here. Anything farther removed from that dark, raw energy and transcendental states could scarcely be imagined, though, in this easy-access score of broad, big-screen melodies, cool aural aromatherapy and underchallenging orchestral writing."

Hier ein Ausschnitt (Colin Currie / LPhO, Yannick Nézet-Seguin)

Mittwoch, 4. November 2009

28 Internationale Dirigenten votieren für ein neues Konzerthaus in Dresden

Die Geschütze werden aufgefahren. Während die Philharmonie in eigenen Veröffentlichungen mit den Unterstützern wie Simone Young, Kurt Masur und Roderich Kreile für einen Umbau des Kulturpalastes wirbt, legt die Staatskapelle heute mit einem Statement für ein neues Konzerthaus nach, das gleich 28 international namhafte Dirigenten unterzeichnet haben. Hier ein Auszug:

"... so mangelt es in Dresden nach wie vor an einem erstklassigen Konzertsaal, um sich dauerhaft mit international bedeutenden Musikmetropolen wie Berlin, Wien, Amsterdam, St. Petersburg, New York und Tokyo vergleichen zu können. (...) Ein neues Konzerthaus könnte zahlreiche Kulturtouristen anlocken und würde regelmäßige Gastspiele internationaler Spitzenorchester ermöglichen und damit dem Dresdner Kulturleben neue Impulse geben.

Vom derzeit geplanten Umbau des Dresdner Kulturpalastes können diese so wichtigen Signale nicht ausgehen. Viele Beispiele haben in der Vergangenheit gezeigt, dass der Umbau eines Multifunktionssaals in der Regel nicht die gleichen Ergebnisse erzielen kann wie ein vollständiger Neubau. Beim Umbau eines Saals ist der Architekt schon allein durch den Erhalt der äußeren Hülle Restriktionen unterworfen, die einer optimalen Akustik im Wege stehen. Außerdem fehlen in den aktuellen Planungen zum Umbau des Kulturpalastes ein Probensaal und ein Kammermusiksaal.

Aus diesen Gründen unterstützen wir den Wunsch der Sächsischen Staatskapelle Dresden und ihres Generalmusikdirektors Fabio Luisi nach einem neuen Konzerthaus für die Musikfreunde in Dresden und der ganzen Welt.

Fabio Luisi
Christian Thielemann
Sir Colin Davis

Herbert Blomstedt
Kurt Sanderling
Otmar Suitner

Daniel Barenboim
Pierre Boulez
Riccardo Chailly
Christoph von Dohnányi
Charles Dutoit
Christoph Eschenbach
Daniele Gatti
Valery Gergiev
Daniel Harding
Nikolaus Harnoncourt
Mariss Jansons
Paavo Järvi
Vladimir Jurowski
James Levine
Sir Charles Mackerras
Zubin Mehta
Kent Nagano
Andris Nelsons
Yannick Nézet-Séguin
Seiji Ozawa
George Prêtre
Esa-Pekka Salonen"

Die Diskussion wird härter. Hoffentlich finden sich bald alle (!) Verantwortlichen im konstruktiven, gemeinsamen Gespräch wieder. Eigentlich kann es ja nur eine Lösung geben, nämlich das BESTE (ich erinnere an das Votum für den höchsten Anspruch in den Kulturinteressen, das Fabio Luisi in einem DNN-Artikel schon vor zwei Jahren gab...) - und hätte ich die paar Millönchen, ich hätte sie längst gespendet, und zwar genau dafür.

in der Presse:
Freie Presse Chemnitz

Montag, 2. November 2009

Halloween ist zwar vorbei...

...aber das tolle Spielzeug muss man mal gehört haben...

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Lesen!


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