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    <title>mehrLicht (Musik Kultur Dresden) : Rubrik:nuits sans nuit</title>
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    <description>Musik Kultur Dresden</description>
    <dc:publisher>mehrLicht</dc:publisher>
    <dc:creator>mehrLicht</dc:creator>
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    <title>mehrLicht</title>
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  <item rdf:about="http://mehrlicht.twoday.net/stories/6081977/">
    <title>Traum XXXIV</title>
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    <description>Ich trage die Post aus, vertrete drei Bezirke gleichzeitig und habe dementsprechend viel zu tun. Einer der Hausflure besteht aus großen Rotunden, die Briefkästen befinden sich oben über den Fenstern und sind über eine riesige Stehleiter zu erreichen. Von unten grüßen die Hausbewohner. Als ich irgendwann endlich zurück in die Poststelle radele, werde ich mit dem Statement begrüßt &quot;Ah, da ist er ja, der erste der Letzten.&quot;</description>
    <dc:creator>mehrLicht</dc:creator>
    <dc:subject>nuits sans nuit</dc:subject>
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    <title>Traum XXXIII</title>
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    <description>Ich gehe zu meiner eigenen Beerdigung. Die Kapelle ist noch besetzt, daher frage ich in der Verwaltung nach. Mir wird gesagt, es sei eng heute, ich solle in einer leeren Kapelle warten. Ob ich denn etwas zu lesen mithätte, einen Roman? Ich verneine, lege mich in die leere Kapelle und blicke auf meine Füße die nicht mehr so recht reagieren wollen, nicht zu mir zu gehören scheinen. Die Absurdität meiner Situation wird mir noch im Traum bewusst: da stirbt man mal, und dann hat keiner Zeit für einen...</description>
    <dc:creator>mehrLicht</dc:creator>
    <dc:subject>nuits sans nuit</dc:subject>
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    <dc:date>2009-11-14T19:49:00Z</dc:date>
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    <title>Traum XXXII</title>
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    <description>In der Lottoannahmestelle, ich will einen Schein mit 5 Richtigen einlösen. Ein Mann erscheint aus dem Hinterzimmer, gratuliert, winkt mich vor einen Computer und zeigt auf eine Zahl. 4500 Euro. Ich zucke zusammen und wache auf.</description>
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    <dc:date>2009-10-06T09:12:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://mehrlicht.twoday.net/stories/5730688/">
    <title>Traum XXXI</title>
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    <description>Man beschuldigt mich, von einer Veranstaltung mit Buffet zwei Teewagen gestohlen zu haben. Ich weise die Vorwürfe als absurd zurück, wie hätte ich die Teewagen aus dem Zimmer geschweige denn nach Hause schaffen sollen. Man besteht weiterhin darauf, ich wäre es gewesen. Ich frage nach Beweisen. Statt einer Antwort wird mir der Prozess gemacht.</description>
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    <dc:date>2009-05-30T12:34:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://mehrlicht.twoday.net/stories/5701917/">
    <title>Traum XXX</title>
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    <description>(Nachtrag)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich beobachte durch eine Kamera eine Straße und sehe, wie ein Radfahrer rasend schnell auf einen Papiercontainer zusteuert. Ich zoome. Er springt vom Rad aus durch die Öffnung. Ein Mahlwerk setzt sich in Gang, die Kartonagen werden durchgewirbelt. Mehr nicht. Ende.</description>
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    <title>Traum XXIX</title>
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    <description>(Nachtrag)&lt;br /&gt;
Ich habe eine Prüfung zu schreiben. Ich erhalte zwei Blätter mit Fragen und zwei &quot;Für Sie&quot;-Zeitschriften, die ich zur Erarbeitung der Lösungen brauche. Die Fragen sind zum Teil Wissensfragen, zum Teil persönliche Fragen, bei denen ich etwas erzählen soll. Zur Prüfung bin ich nicht in der Schule, sondern (switch) in einem Vorgarten eines kleinen hübschen Hauses, dort sitze ich auf einer Bank unter einem Vordach, betrachte die Idylle und die Blumen und bemerke, dass ich mich in Frankreich befinde, alle Passanten sprechen französisch. Ich mache mich an die Arbeit und löse die Aufgaben, stelle aber fest, dass ich viel zu knapp dran bin. Da ich um sechs abgeben soll, beschließe ich die Blätter zu faxen und reise diesen (switch) selbst hinterher, zurück in die Schule. Frau R. nimmt die Blätter entgegen, es scheint alles richtig zu sein, beruhigtes Ende.</description>
    <dc:creator>mehrLicht</dc:creator>
    <dc:subject>nuits sans nuit</dc:subject>
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    <dc:date>2009-02-20T08:55:00Z</dc:date>
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    <title>Traum XXVI - XXVIII</title>
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    <description>XXVI: ich gebe einen Klavierabend, von H. kommentiert, lauter unbequem-unbekannte Stücke aus den 20er-Jahren.&lt;br /&gt;
XXVII: ein Chorkonzert steht an, ich bin zu spät aufgestanden, das Anziehen, Herrichten, Notensuchen dauert viel zu lange, die Zeit drängt, da klingelt es, ein älterer Herr wünscht sich in meiner Bibliothek umzusehen und Bücher zu erwerben, ich komplimentiere ihn hinaus. Endlich draußen auf dem Rad hetzend (mein Glück wird ein Orgelstück sein, das vor dem Chorauftritt platziert ist), gerate ich mitten in zwei Demonstrationszüge und muss mich durch die Massen kämpfen.&lt;br /&gt;
XXVIII: M gestorben. Grauenhaft.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 mehrLicht</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-12T10:56:00Z</dc:date>
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    <title>Traum XXV</title>
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    <description>bereits vor fünf Tagen gewesen, nachgetragen. Doppeltraum.&lt;br /&gt;
Teil 1) Ich höre mir Reden eines bekannten, erfolglosen &lt;a href=&quot;http://www.schaefer-guembel.de/.net/html/-1/welcome.html&quot;&gt;Politikers&lt;/a&gt; an. Ich scheine der einzige Zuhörer zu sein und sitze direkt vor dem Rednerpult.&lt;br /&gt;
Teil 2) Ich sitze in einem riesigen Raum inmitten von ca. 200 Stapeln mit &quot;Kros&quot;, &quot;Zeug&quot;, bekomme aber anstelle der Perspektive, mittendrin zu sitzen, die Draufsicht und sehe, dass die oberste Lage jeweils eine andere Farbe hat, sodass die Draufsicht zu einem blendenden, chaotischen Farbenrausch wird.</description>
    <dc:creator>mehrLicht</dc:creator>
    <dc:subject>nuits sans nuit</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 mehrLicht</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-08T13:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mehrlicht.twoday.net/stories/5090961/">
    <title>Traum XXIV</title>
    <link>http://mehrlicht.twoday.net/stories/5090961/</link>
    <description>(nachgetragen)&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/86/Robina9146.JPG&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/86/Robina9146.JPG&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Ich träume von einer &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Robinie&quot;&gt;Robinie&lt;/a&gt;, einem Gewächs, von dem ich real keinerlei Ahnung hatte, wie es aussieht, entspricht aber exakt dem Bild... An deren Stamm in der Erde ist ein Deckel, den ich öffne. Eine junge Frau schaut mir zu und bestätigt mich in meinen Handlungen, sie nickt. Unter dem Deckel ist in der Erde eine Art Grube, die mit Wasser gefüllt ist und einige Wasserhähne schauen heraus, die ich zudrehe. Das Wasser läuft irgendwo nach unten hin ab, ich lege persönliche Gegenstände einer mir nahestehenden Person in diese &quot;Höhle&quot; und verschließe den Deckel wieder. Ich wohne bei der Frau, es ist das Haus mit mehreren Etagen, in deren Mitte jeweils die Treppe nach oben verläuft (ähnlich wie in einem Kaufhaus), die Flure sind groß und wohnzimmerartig, die Zimmer außen herum. Das Haus kam bereits in mehreren Träumen vor, ich war aber noch nie dort. Zähneputzen auf dem Flur, dort hängt ein Waschbecken...</description>
    <dc:creator>mehrLicht</dc:creator>
    <dc:subject>nuits sans nuit</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 mehrLicht</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-28T22:34:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://mehrlicht.twoday.net/stories/4942408/">
    <title>Traum XXIII</title>
    <link>http://mehrlicht.twoday.net/stories/4942408/</link>
    <description>ich singe neu in einem kleinen Vokalensemble mit. Da dort auch Tangos, Flamencos und jazzige Dinge gesungen werden, werden mir zunächst keine Noten vorgelegt, sondern (journalistische!) Texte und Artikel, die diese Musik behandeln. Ich soll diese lesen und dabei &quot;in den Rhythmus&quot; kommen, d.h. die Musik empfinden. Heraus kommt eine Art Hip-Hop-Lesung von Weltmusik, ich sitze lesend und mich verrenkend am Tisch und versuche in den &quot;Tritt&quot; zu kommen.</description>
    <dc:creator>mehrLicht</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 mehrLicht</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-22T10:44:00Z</dc:date>
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    <title>Traum XX-XXII (Nachtrag)</title>
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    <description>derzeit nur selten Träume und fast nur Einzelbilder&lt;br /&gt;
a) ich fahre im Auto mit M.&lt;br /&gt;
b) ich lese einen furchtbar schlimmen Artikel über einen Chor, in dem ein Termin angekündigt ist, an dem &quot;auf dem Friedhof ein Kranz für den Chor niedergelegt werden kann&quot;&lt;br /&gt;
c) ich bin in Südafrika in &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Sun_City_%28S%C3%BCdafrika%29&quot;&gt;Sun City&lt;/a&gt; und schaue mir dort Katakomben an, in welchen die Anlieferung für die Hotels stattfindet und die Personalräume sind. Sozusagen die Wirklichkeit unter der Illusion.</description>
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    <dc:subject>nuits sans nuit</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 mehrLicht</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-03T20:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mehrlicht.twoday.net/stories/4507929/">
    <title>Traum XVII- XIX</title>
    <link>http://mehrlicht.twoday.net/stories/4507929/</link>
    <description>(nachgetragen)&lt;br /&gt;
I - Ich fahre einen Lastwagen in W. eine Straße hinunter. Rechts neben mir in einer Busspur fährt ein Bus los und blinkt, um auf die Fahrspur zu wechseln. Ich will den Bus reinlassen, trete im Fußraum die Pedale und erreiche aber die Bremse nicht, stoße mit der rechten vorderen Seite des LKWs mit dem Bus zusammen, der unbeeindruckt weiterfährt.&lt;br /&gt;
II - (unmittelbar im Anschluss) der Lastwagen ist weg, ich gehe zu Fuß zu einem Haus, in welchem in einem völlig leeren Zimmer M. mit einem großen Essen dasitzt. Außer dem gedeckten Tisch und zwei Stühlen ist nichts darin, die Wände weiß. Ich gehe aber in einen Nebenraum, ebenfalls leer bis auf einen Tisch mit einem Computer. Ich arbeite am Bildschirm, spüre, dass draußen ein Gewitter naht. Links neben mir an irgendwelchen Geräten und Steckdosen befindet sich eine Leiste mit Warnlampen, die plötzlich (Augenwinkel) alle rot aufleuchten. Ich schaue nach links ins Fenster und werde augenblicklich von einem enormen Blitz getroffen/geblendet, der Stromschlag verursacht vor allem ein lautes Kurzschlußgeräusch. &lt;br /&gt;
III - Ich bin mit zwei Damen auf einer Fahrradtour. Im Quartier treffen wir auf den &quot;Organisator&quot; der Fahrradtour, der die beiden Damen für den morgigen Tag (der übrigens in Wiesbaden starten soll) von der Tour ausschließt, mich aber nicht. Auf dem &quot;Tourplan&quot; streiche ich daraufhin wutentbrannt meinen eigenen Namen ebenfalls durch.</description>
    <dc:creator>mehrLicht</dc:creator>
    <dc:subject>nuits sans nuit</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 mehrLicht</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-05T07:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mehrlicht.twoday.net/stories/3996941/">
    <title>Traum XVI</title>
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    <description>Ich erhalte einen Brief einer Person, die eine höchst negative Rolle in meinem Leben spielt. Der Brief scheint sich auf ein familiäres, trauriges Ereignis der letzten Zeit zu beziehen und ist in Langversen geschrieben, eine Art riesiger Sonette. Ich überfliege den Brief, da ich mich nicht in der Lage sehe, den wirklichen Inhalt lesen zu können, und werfe ihn durch das Zimmer in eine Ecke. Schreie.</description>
    <dc:creator>mehrLicht</dc:creator>
    <dc:subject>nuits sans nuit</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 mehrLicht</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-27T04:01:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://mehrlicht.twoday.net/stories/3697584/">
    <title>Traum XV</title>
    <link>http://mehrlicht.twoday.net/stories/3697584/</link>
    <description>Marathonlauf. Ich laufe konzentriert im hinteren Drittel mit, um später im Rennen anzugreifen. Dabei überhole ich mühelos einige hundert Läufer und setze mich vorne an der Spitze ab. Den Rest der Strecke laufe ich alleine, wundere mich aber über die merkwürdig abgestreckte Strecke, die im Zickzack in Straßen führt, wo überhaupt kein Publikum mehr ist. Schließlich sehe ich durch Häuserschluchten hindurch den Pulk in der Ferne vorbeilaufen und erkenne langsam, dass man mir einen falschen Parcours gewiesen hat. Ich bin aus dem Rennen.</description>
    <dc:creator>mehrLicht</dc:creator>
    <dc:subject>nuits sans nuit</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 mehrLicht</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-07T07:36:00Z</dc:date>
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    <title>Traum XIV</title>
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    <description>Ich schlafe, ebenfalls im Traum. Als ich im Traum die Augen aufschlage, hält man mir ein Plakat vor die Nase: Konzert, ich hätte eine Uraufführung. Ich schaue auf die Uhr, das Konzert hat gerade begonnen, 20 Uhr. Eher widerwillig lasse ich mich überreden und radel zum Konzertort (Wuppertaler Stadthalle). Als ich eine Viertelstunde später ankomme, hat das Konzert noch nicht begonnen, denn der Saal ist überfüllt und immer noch drängen Leute herein. Ich suche mir einen Platz (Hinhocken irgendwo), viele Bekannte, die mich grüßen. Mein Stück beginnt, ich erkenne es wieder. Doch nach ein paar Minuten unterbricht der Schlagzeuger und erklärt Passagen aus dem Stück. Das Publikum ist offenbar informiert, interaktiv singt es auf Anleitung des Schlagzeugers einige Textpassagen mit (&quot;iiiiaaaah-ooh&quot;). Verwundert lasse ich alles geschehen. Das geht eine längere Zeit so, ich lese im Programmzettel noch von weiteren Uraufführungen anderer Komponisten. Eine ältere Frau neben mir rennt weinend raus, ihre Bekannte versucht sie draußen zu beruhigen. Ich folge den beiden, höre, wie die Frau klagt, es käme doch noch die &quot;Matthäuspassion&quot;, wie sie das aushalten würde, es sei doch alles viel zu lang. Ich erkläre der Bekannten, dass es sich nicht um Bach handelt, sondern um ein kurzes Tanztheaterstück über die Passion eines spanischen Komponisten, es heißt &quot;Rosmarin&quot;. Der Bekannten übersetze ich Teile aus dem Programmzettel, um ihr zu erläutern, dass noch weitere Stücke aus Ghana und Japan erklingen. Überraschenderweise kann ich das in den Landessprachen abgefasste Programm übersetzen und sogar die japanischen Zeichen lesen. Als ich in den Saal zurückkehre, ist mein Stück gerade vorbei, das Auditorium befindet sich im gemütlichen Murmeln vor dem nächsten Stück. Einige wenige erkennen mich und applaudieren nochmal. Ich gehe nach vorne, um den Musikern zu danken und stelle fest, dass hinter dem Ensemble große Regale mit Gemüse und Kräutern stehen. Auch diesen Pflanzen scheint das Stück gefallen zu haben, als ich vorbeigehe, nicken sie mir zu, die Kräuter schwanken leicht vor Genugtuung.</description>
    <dc:creator>mehrLicht</dc:creator>
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