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    <dc:publisher>mehrLicht</dc:publisher>
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    <title>mehrLicht</title>
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    <title>Blume gesucht</title>
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    <description>oder besser Pflanze. Die Blätter und Stengel sind übrigens sehr hart, haben eine Optik wie Plastik bzw. wirken künstlich, aber ich habe keine Ahnung wie die Pflanze heißt. Vielleicht gibt es ja unter den Lesern die sog. &quot;grünen Daumen&quot; :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://i43.photobucket.com/albums/e364/flugteo/DSC02447.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://i43.photobucket.com/albums/e364/flugteo/DSC02447.jpg&quot;  width=&quot;280&quot; height=&quot;340&quot; /&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>mehrLicht</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://mehrlicht.twoday.net/topics/Weblog&quot;&gt;Weblog&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-08-17T21:34:00Z</dc:date>
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    <title>Kleine Replik...</title>
    <link>http://mehrlicht.twoday.net/stories/5129333/</link>
    <description>...auf einen &lt;a href=&quot;http://www.chitime.com/blog/?p=2546&quot;&gt;Beitrag der Chikatze&lt;/a&gt; - es handelt sich um das gleiche Unwetter und die Aufnahmen entstanden nur wenige km entfernt ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://i43.photobucket.com/albums/e364/flugteo/DSC02451.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://i43.photobucket.com/albums/e364/flugteo/DSC02451.jpg&quot;  width=&quot;280&quot; height=&quot;340&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://i43.photobucket.com/albums/e364/flugteo/DSC02452.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://i43.photobucket.com/albums/e364/flugteo/DSC02452.jpg&quot;  width=&quot;360&quot; height=&quot;280&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Klicken vergrößert)</description>
    <dc:creator>mehrLicht</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://mehrlicht.twoday.net/topics/Weblog&quot;&gt;Weblog&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-08-17T21:29:00Z</dc:date>
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    <title>Führerlose Sommerklassik</title>
    <link>http://mehrlicht.twoday.net/stories/5119273/</link>
    <description>&quot;Academy of St. Martin in the Fields&quot; gastiert zum MDR-Musiksommer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht allzuoft macht der MDR Musiksommer in diesem Jahr auf seiner musikalischen Reise durch die drei vom Sender zu versorgenden Bundesländer in Dresden Station. Ein Gastspiel der &quot;Academy of St. Martin in the Fields&quot;, ein vor allem durch seine über 500 Schallplatten- und CD-Aufnahmen weltweit bekanntes Kammerorchester, sorgte am Sonnabend für eine voll besetzte Frauenkirche. Das 1958 gegründete Londoner Orchester begründet seinen Ruf mit Aufführungen von Musik aus Barock und Wiener Klassik. Weniger als auf einzelne exzellente Interpretationen ist die Bekanntheit wohl auf die exzessive Tonträgerverbreitung zurückzuführen. Nachdem es im letzten Jahrzehnt stiller um die Academy wurde, scheint es jetzt neue Impulse zu geben: Projekte mit dem Pianisten Murray Perahia, der Sopranistin Kate Royal oder Paul McCartneys &quot;Ecce cor meum&quot; zeugen von einer moderneren Profilierung der Academy. Ob diese auch im Konzerterlebnis Spuren hinterlässt, davon würde man sich beim Gastspiel überzeugen können - wenngleich der Konzertuntertitel &quot;Sommerklassik&quot; einen gewisse musikalische und interpretatorische Ansprüche stellenden Zuhörer schon im Voraus zu Stirnrunzeln verleitete. Leo Janá&#269;eks Suite für Streichorchester, ein recht harmlos-gefälliges Frühwerk des Komponisten ordnete sich unter dem Begriff auch problemlos ein; das Ensemble spielte makellos und dynamisch gut abgestuft. Einen anderen Grund als eben &quot;Sommerklassik&quot; darzubieten, gab es für dieses Werk kaum: Janá&#269;ek selbst lehnte es später ab und einige Sätze haben gerade noch den Charakter einer netten Orchestrierungsübung. Die Academy gastierte übrigens dirigentenlos, zwar war der Geiger Kenneth Sillito als Leiter angegeben, der saß aber am Konzertmeisterpult und hatte offenbar anderes zu tun als das Orchester zusammenzuhalten, was sich spätestens bei Béla Bartóks &quot;Divertimento&quot; als fatal erwies. Robert Planels 1966 entstandenes Trompetenkonzert erwies sich vor der Pause als unerträglicher Stilkopienmix in Richtung einer seichten Unterhaltungsmusik, die eine Aufführung des Werkes kaum noch rechtfertigt - wäre da nicht der sich vom Orchestersatz abkoppelnde, empfundene Solopart, der im Konzert zudem von einem Weltklasse-Solisten übernommen wurde. Håkan Hardenberger schien äußerst dankbar für die trompetenfreundliche Akustik der Kirche zu sein und entwickelte auf seinem Instrument einen unglaublich singenden, vollends durchgestalteten Klang, allein die Dur-Heiterkeit und schlecht kopierte Gershwin-Harmonik des Streicherparts im Hintergrund störte massiv. Hier waren auch schon erste Uneinigkeiten im Rund der Streicher zu bemerken. Im 3. Satz war Hardenberger trotz schöner Klangfärbung einige Male ein etwas starr wirkendes Spiel anzumerken. Die konsequente Bemühung um die absolute Reinheit und Gestaltung des Tones war staunenswert, sie dürfte aber nicht ausschließlich an erster Stelle stehen, sonst ginge einer Interpretation Lebendigkeit verloren. Nach der Pause erklang Felix Mendelssohn-Bartholdys vor Ideen und Vitalität sprühendem frühes d-Moll-Violinkonzert, und man erwartete einen ähnlich zauberhaften Höhenflug wie im vorangegangenen Trompetenkonzert. Konzertmeister Kenneth Sillito nahm nun den Platz des Solisten ein, ließ das Orchester damit vollends führerlos zurück und entsetzte durch eine nur blamabel zu nennende Darstellung des Konzertes, bei der katastrophale Intonation und eine mangelhafte, nervös-flüchtige Bogenführung den Zuhörer ratlos und zugleich angstvoll vor der jeweils nächsten Solophrase zurückließen. Das Ensemble spielte dabei kaum irritiert mit, wirkte aber eben auch wenig motiviert. Zurück im Orchester wirkte das Orchester mit Sillito im abschließenden Bartók-Werk kaum überzeugender, da in den zahlreichen Soli-Passagen die Intonation nicht besser wurde. Bei aller Respektsbezeugung vor der Entscheidung, Werke im Vertrauen auf Musikerohr und Kenntnis der Stücke ohne Dirigent aufzuführen: wenn es nicht funktioniert, sollte man es lassen, zumal ein Dirigent weitaus mehr beitragen kann und soll als die simple Organisation der Stücke. Die romantisierend und ohne Schärfe musizierten Ecksätze im Divertimento schienen ohne Kenntnis des Werkhintergrundes als &quot;Sommerklassik&quot; missinterpretiert, allenfalls der zweite Satz gefiel mit recht ordentlicher Klangintensität. Ein freundlicher Gruß von Leo Janá&#269;ek und das herausragende Spiel des Solisten Håkan Hardenberger verbleiben als positive Eindrücke dieses Konzertes, was angesichts der Historie der &quot;Academy&quot; schlicht enttäuschend ist.</description>
    <dc:creator>mehrLicht</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://mehrlicht.twoday.net/topics/Rezensionen&quot;&gt;Rezensionen&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <title>Unwort des Jahres</title>
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    <description>&lt;b&gt;Bayerndusel&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich hoffe, das hört bald auf, und die starken, kleinen Mannschaften, egal ob sie Erfurt, Burghausen, St. Pauli, Wuppertal, Braga oder Getafe heißen, müssen nicht mehr nach einer Riesenleistung mit hängendem Kopf vom Platz. &lt;br /&gt;
Ich bin ja immer für die Kleinen, daher heißt mein Held auch heute &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.fcoberneuland-bremen.de/&quot;&gt;&lt;b&gt;*** FC Oberneuland ***&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;http://www.fussball-blabla.de/dfb-pokal-fc-oberneuland-wirft-koblenz-raus/6712/&quot;&gt;darum&lt;/a&gt;)</description>
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    <title>Olympia</title>
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    <description>Wer die Eröffnungsfeier nicht im Fernsehen verfolgt hat, sollte sich &lt;a href=&quot;http://www.boston.com/bigpicture/2008/08/2008_olympics_opening_ceremony.html&quot;&gt;Big Picture&lt;/a&gt; anschauen, tolle Fotos sind das. Die Seite ist ohnehin immer gut, wenn man mal &quot;textmüde&quot; ist, aber trotzdem das Neueste mitbekommen will. &lt;br /&gt;
[Und irgendwie stelle ich fest, dass ich die Olympiade ansonsten gar nicht recht verfolgen mag, vermutlich wegen eines recht starken Unbehagens ob dieser allzu grotesken Mischung aus Medienmacht, Sport-Wahnsinn, Politik und Kommerz - &lt;small&gt;außerdem Beckmann, Hartmann &amp; Co., das hält ja eh keiner aus&lt;/small&gt;]</description>
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  <item rdf:about="http://mehrlicht.twoday.net/stories/5108353/">
    <title>Harte Nuss</title>
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    <description>Ein Holländer kam heute in den Laden und suchte Musik eines gewissen &quot;Felix Rosengärtner&quot;.&lt;br /&gt;
Null im Katalog, null Google-Treffer, nix.&lt;br /&gt;
Ich frage nach wegen der Schreibweise, nein, alles richtig: Ro-sen-gärt-ner. Und er würde ja auch wissen dass es von dem auch Musik gäbe. Daraufhin habe ich ihn gefragt, ob er mir zu dem Herrn nicht noch mehr erzählen kann, sei das vielleicht ein Barockkomponist? (ich hatte Rosenmüller im Hinterkopf). -- &quot;Nein, nein, nicht Barock, der hat mehr so mit Gustav Mahler zu tun&quot; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*birneblink* Ich hatte es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
na, wer war es?</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://mehrlicht.twoday.net/topics/Stories+aus+dem+Laden&quot;&gt;Stories aus dem Laden&lt;/a&gt;</dc:subject>
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  <item rdf:about="http://mehrlicht.twoday.net/stories/5107770/">
    <title>Das Nichts.</title>
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    <description>eine Mutter zu ihrer Freundin:&lt;br /&gt;
&quot;Mein Sohn meditiert jetzt. Ich weiß zwar nicht genau, was das ist, aber es scheint immer noch besser zu sein als rumzusitzen und nichts zu tun.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;gefunden in der &apos;psychologie heute&apos;&lt;small &gt;&lt;/small&gt;&lt;/small&gt;</description>
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  <item rdf:about="http://mehrlicht.twoday.net/stories/5106094/">
    <title>Neulich in Neviges.</title>
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    <description>A: Wir gucken uns heute den &lt;a href=&quot;http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/7d/Mariendom_Neviges01.jpg&quot;&gt;Wallfahrtsdom&lt;/a&gt; in Neviges an, der sieht ja gruselig aus mit all den Zacken und Kanten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B: Naja, Jesus hat ja auch einiges durchgemacht.</description>
    <dc:creator>mehrLicht</dc:creator>
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    <dc:date>2008-08-05T18:32:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://mehrlicht.twoday.net/stories/5102707/">
    <title>Bahntastisch!!</title>
    <link>http://mehrlicht.twoday.net/stories/5102707/</link>
    <description>Die Bahn hat ja derzeit wieder eine Aktion bei ebay mit &lt;a href=&quot;http://tickets.listings.ebay.de/Ticket-Aktion_W0QQfromZR4QQsacatZ162506QQsocmdZListingItemList&quot;&gt;Tausenden Tickets&lt;/a&gt;. Spannender als die Versteigerungen selbst finde ich den sozialen Spiegel, den ebay wirft. Die Bahn wagte es nämlich, einen Tag nach normal ersteigerbaren Tickets, weitere Tickets zum günstigen SofortKaufen-Preis rauszuhauen, keine Überraschung, wenn man sich &lt;a href=&quot;http://members.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewUserPage&amp;userid=db_bahn&quot;&gt;im Voraus informieren würde&lt;/a&gt;. Tja, und obwohl sehr deutlich auf der Aktionsseite &lt;a href=&quot;http://deutsche-bahn.ebay.de/&quot;&gt;zu lesen ist&lt;/a&gt;, dass es &quot;jeden Tag ab 0 Uhr ein neues Angebot&quot; geben wird, fühlen sich die Bieter verarscht: &quot;habe fair geboten, bin unfair durch späteren Sofortpreis (66&#8364;) vorgeführt worden&quot;, &quot;Der Betrug geht weiter - morgen gibt&apos;s dann 8 Tickets für 200 Euro...&quot; heißt es in den negativen Bewertungen zuhauf. Nein, 8 für 200 gibt es morgen nicht, dafür aber Europa zum Ersteigern, ab 1 Euro. Woher ich das weiß? Ich kann &lt;a href=&quot;http://www.mydealz.de/2008/08/bahntastisch-bei-ebay-uebersicht-aller-angebote-im-vorraus/&quot;&gt;lesen&lt;/a&gt;  ;)&lt;br /&gt;
Aber Vorsicht, auch DA gibt es einen Tag später die Sofortkaufvariante. Kein Thema, wenn man &lt;a href=&quot;http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/presseinformationen/ubp/p20080729.html&quot;&gt;lesen kann&lt;/a&gt;, woraus die Aktion besteht. Aber sich blind irgendwelche Tickets ersteigern, die es selbst am Schalter ohne Bahncard billiger gibt, macht den Doofen ja offensichtlich mehr Spaß. Wer bietet und kauft, trifft Entscheidungen, und zwar eigenverantwortlich. Geärgert hätte ich mich natürlich auch wegen eines teuer ersteigerten Tickets. Aber nur über meine eigene Dummheit. Die Marketing-Abteilung der Bahn wird sich ins Fäustchen lachen, eine bessere Analyse der Kundenstrukturen hätten sie sich nicht wünschen können. Und ebay freut sich über Gebühren zuhauf. Und wir fahren Bahn, bis wir nicht mehr können oder der ICE auf der Hohenzollernbrücke &lt;a href=&quot;http://www.wdr.de/themen/verkehr/schiene02/koeln_entgleisung_ice/_mo/fotos.jhtml&quot;&gt;einen Fotostopp einlegt&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ökonomisch erklären kann man die Aktion &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Absch%C3%B6pfungsstrategie&quot;&gt;übrigens auch&lt;/a&gt;. Was also am ersten Tag passierte, war lediglich die &quot;Abdeckung von Konsumenten mit hoher Zahlungsbereitschaft&quot;. Schön ausgedrückt *g*</description>
    <dc:creator>mehrLicht</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://mehrlicht.twoday.net/topics/Weblog&quot;&gt;Weblog&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 mehrLicht</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-04T10:01:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://mehrlicht.twoday.net/stories/5102443/">
    <title>Worthusten</title>
    <link>http://mehrlicht.twoday.net/stories/5102443/</link>
    <description>twoday geht wieder? Gut, hier ist der angestaute Wortstapel vom Wochenende. Zum Sortieren bin ich leider nicht mehr gekommen. Verzeihung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Übermütig mit dem tröstlichen Gedanken zu verdrängen, dass der Abend als durchweg gelungen zu bezeichnen ist. explosive Mischung: fehlende Sensibilität trifft Fanatismus. Warum hat eigentlich niemand daran gedacht, dass solche Aktionen Öl ins Feuer bedeuten, wo die östliche Welt sowieso bei westlichen &quot;Fehlentwicklungen&quot; aufschreit (wer die islamische Welt allerdings in Unruhe versetzt hat, brauche Kaum jemand kennt den Film, den ich aus zeitlichen Gründen nicht schaffe, zu Ende lesen, der gerade auffe Friedrich-Engels-Allee in Wuppertal mit Peter Gülke dirigierte die Hochschulmatinee in der &quot;sérénade noire&quot; - oder bei den meisten Werken in die Konzertprogramme einzubeziehen in den Schönberg-Werken, wo Präzision und dynamische Balance war nicht fußgeknüpft sondern fußgeklöppelt. Diese alte sächsische Vier Jahre nach der Einführung von Pfandregelungen in Supermärkten hat sich der Kerl pumpsatt gefressen, Zum Nachtisch, was ich da entdeckt habe...(Klicken vergrößert) und damit in gut abgestufter Registrierung fast tröstlichen Ausdruck erhielt, bestand Nr.14 aus dem Zyklus &quot;The Viola in my life&quot;, die dennoch in kleinen Wellen immer wieder überrascht, wieviele junge begabte Musiker es gibt und wie Ravel und Igor Strawinsky stand auf dem ein Lauftext erscheint: &quot;15 Studenten vergiftet, sofort kommen&quot; ...ist die Generalprobe für Claudio Monteverdis &quot;Marienvesper&quot; unseres Chores in der Kadenz zu &quot;Casta Diva&quot;, bei der Delfin-Geschichte stutze ich doch gediegene Handyqualität. Deswegen hab ich mich provoziert, mehr noch vielleicht die Musiker, die beiden Ingenieure noch irgendwas Schlimmes tun, z.B. &lt;small &gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
via random-text&lt;/small&gt;&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>mehrLicht</dc:creator>
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    <dc:date>2008-08-04T09:12:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://mehrlicht.twoday.net/stories/5099808/">
    <title>Lieber Spam-Absender,</title>
    <link>http://mehrlicht.twoday.net/stories/5099808/</link>
    <description>drücken Sie sich doch bitte beim nächsten Mal gefälligst verständlich und deutlich aus, damit ich vorm Löschen auch beim Lesen was zu Lachen habe. Es ist einfach reichlich unkreativ, einen solchen Buchstabenkatarrh in mein Mailfach zu husten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;NAME: slbylbqzw&lt;br /&gt;
EMAIL: ukihqg@jdrgho.com&lt;br /&gt;
TEXT:&lt;br /&gt;
JA8jgc &lt;a href=&quot;http://mjstubcumhoy.com/&quot;&gt;mjstubcumhoy&lt;/a&gt;, [url=http://aajoshmhunxc.com/]aajoshmhunxc[/url], [link=http://dqbpthchwbyy.com/]dqbpthchwbyy[/link], &lt;a href=&quot;http://tigkjszqesuy.com/&quot;&gt;http://tigkjszqesuy.com/&lt;/a&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.</description>
    <dc:creator>mehrLicht</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://mehrlicht.twoday.net/topics/Weblog&quot;&gt;Weblog&lt;/a&gt;</dc:subject>
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  <item rdf:about="http://mehrlicht.twoday.net/stories/5093053/">
    <title>Reichlich fortissimo</title>
    <link>http://mehrlicht.twoday.net/stories/5093053/</link>
    <description>Sommer-Open-Air der Dresdner Philharmonie am Elbufer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Pauken und Trompeten verabschiedete sich die Dresdner Philharmonie am Sonntag bei den Filmnächten am Dresdner Elbufer in die wohlverdiente Sommerpause. Nicht ohne den Dresdnern noch ein mit klassischen Schmankerln gefülltes Konzert in voller Orchesterbesetzung zu schenken. Nunja, ganz geschenkt war es nicht und vielleicht trug der nicht ganz billige Eintrittspreis auch eine Mitschuld, dass es im Filmnächte-Areal viele leere Reihen gab. Manch treuer Abonnent wird wohl schlicht bereits im ebenfalls verdienten Urlaub gewesen sein. Im Vergleich zu anderen Sommer-Open-Airs muss sich diese Veranstaltung noch ein bißchen mausern: die Einladung zum Picknicken musste angesichts von Plastikstühlen auf Asphalt verpuffen, vereinzelt ließ man es sich im Rund aber dann doch mit Sekt und Schnittchen gutgehen. Für die Musiker war das Open-Air eine besondere Herausforderung. Auf der Bühne hören die Musiker aus akustischen Gründen von den Mitspielern so gut wie nichts und müssen bei ihrem Spiel auf die Tonanlage vertrauen, die es richten wird und den nachhalllosen Klang namens &quot;Orchester&quot; erst zusammenbaut. Das gelang gut, wenngleich die dynamische Bandbreite keinen Vergleich zu dem Konzert am Vortag zuließ, bei dem die &quot;Söhne Mannheims&quot; auch noch am Rosengarten zu hören waren. Dabei hatte das von Deutschlandradio-Kultur- Moderator Holger Hettinger verbal betreute sommerliche Programm reichlich fortissimo und Schmiss zu bieten und man staunte, wie präzise die Philharmoniker auf der mehr und mehr von einem Insektenorchester bevölkerten Bühne agierten. Immer wieder gerne äußere ich die Kritik, dass konzeptlose Lichtregie angesichts anspruchsvoller Musik bei solchen Konzerten durchaus eingespart werden kann, wenn sich das kreative Ergebnis auf &quot;blaue Lampe&quot; und &quot;gelbe Lampe&quot; reduziert. Doch die Gesetze eines Open-Airs erfordern auch Trockeneis und wabernde Geometrie am Bühnenhintergrund, dazu die obligate Jackett-Entfernung des Dirigenten im zweiten Teil. Dass derlei Aufbrechen der Kleiderordnung nur wenige Konsequenzen im musikalischen Bereich nach sich zog war etwas schade - der Gastdirigent Dmitri Jurowski glänzte nicht gerade durch eine temperamentvolle Interpretation der auf dem Pult liegenden Partituren. Die Maskerade-Suite von Chatschaturjan und die Cinderella-Suite von Prokofieff dirigierte er reichlich emotionslos durch, etwas knackiger kam die Suite aus der Filmmusik zu &quot;Die Hornisse&quot; (Nomen est omen - doch hoffentlich waren es nur harmlose Fliegenschwärme im Scheinwerferdunst der Bühne) von Dmitri Schostakowitsch daher. Regelrechte &quot;Sicherheitsfassungen&quot; amerikanischer Orchesterschlager gab es nach der Pause - die &quot;Candide&quot;-Ouvertüre verträgt ebenso etliche Striche mehr auf dem Metronom wie Gershwins bekannte Ouvertüre zu &quot;Girl Crazy&quot;. Die erste Tanzepisode aus Bernsteins &quot;On the town&quot; war angesichts von Jurowskis steifem, kaum differenzierenden Dirigat kaum mehr wiederzuerkennen, Tänzeleien auf dem Podium lenkten da nur von der schwachen Leistung des Dirigenten ab. Zu bestaunen war allerdings, wie die Philharmoniker sich auch ohne viel Zuwendung von vorne durch die Partituren arbeiteten und von russischer Bläserschwere bis zu schwereleichtem Bernstein-Jazz jede Stilistik professionell und klangstark in Angriff nahmen. Besonders in ruhigen Sätzen der Suiten brillierten die Musiker, die beiden Violin- und Cellosoli waren empfunden interpretiert. Die amerikanische Sopranistin Leah Partridge interpretierte lediglich zwei kurze, aber wohlbekannte Broadway-Songs. Ihr &quot;Summertime&quot; und vor allem das auch rhythmisch unsichere &quot;Glitter and be gay&quot; mit einer unruhig geführten, in Mittellagen selten einmal weich timbrierten Stimme konnte jedoch nicht überzeugen. Am Ende gab es großen Applaus für die sommerabendliche Sinfonik, mit zwei Zugaben entließen die Philharmoniker die Zuhörer in die Nacht. Ärgerlich und zudem für die Besucher gefährliche Ausmaße annehmend ist die Tatsache, dass die Stadt und die Filmnächte- Veranstalter weiterhin nichts unternehmen, um Autos vom Elberadweg zu verbannen. Sowohl Orchestermusiker als auch Publikum parkten in großer Zahl unter der Carolabrücke und es kam auf dem unbeleuchteten Weg zur Ausfahrt an der Albertbrücke zu einigen gefährlichen Situationen, da sich kaum ein Fahrzeug um angepasste Geschwindigkeit scherte und unter der Brücke auch noch ein LKW im Fußgängerverkehr rangierte. Rings um die Ministerien sind abends hunderte kostenfreie Parkplätze vorhanden, ist es so schwer, sich einmal 100m zu Fuß zu seinem Auto zu bewegen?</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://mehrlicht.twoday.net/topics/Rezensionen&quot;&gt;Rezensionen&lt;/a&gt;</dc:subject>
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  <item rdf:about="http://mehrlicht.twoday.net/stories/5090961/">
    <title>Traum XXIV</title>
    <link>http://mehrlicht.twoday.net/stories/5090961/</link>
    <description>(nachgetragen)&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/86/Robina9146.JPG&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/86/Robina9146.JPG&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Ich träume von einer &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Robinie&quot;&gt;Robinie&lt;/a&gt;, einem Gewächs, von dem ich real keinerlei Ahnung hatte, wie es aussieht, entspricht aber exakt dem Bild... An deren Stamm in der Erde ist ein Deckel, den ich öffne. Eine junge Frau schaut mir zu und bestätigt mich in meinen Handlungen, sie nickt. Unter dem Deckel ist in der Erde eine Art Grube, die mit Wasser gefüllt ist und einige Wasserhähne schauen heraus, die ich zudrehe. Das Wasser läuft irgendwo nach unten hin ab, ich lege persönliche Gegenstände einer mir nahestehenden Person in diese &quot;Höhle&quot; und verschließe den Deckel wieder. Ich wohne bei der Frau, es ist das Haus mit mehreren Etagen, in deren Mitte jeweils die Treppe nach oben verläuft (ähnlich wie in einem Kaufhaus), die Flure sind groß und wohnzimmerartig, die Zimmer außen herum. Das Haus kam bereits in mehreren Träumen vor, ich war aber noch nie dort. Zähneputzen auf dem Flur, dort hängt ein Waschbecken...</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://mehrlicht.twoday.net/topics/nuits+sans+nuit&quot;&gt;nuits sans nuit&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <title>Weston-Super-Mare</title>
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    <description>&lt;a href=&quot;http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c5/WestonPier.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c5/WestonPier.jpg/800px-WestonPier.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;340&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
(&lt;small&gt;Quelle: &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org&quot;&gt;englische Wikipedia&lt;/a&gt;&lt;/small&gt; )&lt;br /&gt;
Manche Nachrichten sind berührender, weil sie eine persönliche Erinnerung wachrufen, so heute bei der Meldung, dass der historische Grand Pier in Weston-Super-Mare durch eine Feuersbrunst &lt;a href=&quot;http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/england/somerset/7528165.stm&quot;&gt;komplett zerstört wurde&lt;/a&gt; (Video bei der BBC). Weston, am Bristol Channel westlich von Bristol und Bath gelegen (die &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Cheddar_Gorge_and_Caves&quot;&gt;Cheddar Caves&lt;/a&gt; sind nicht weit, weshalb ich noch heute den Käse sehr gerne esse...vermutlich stammt auch daher meine Affinität zu Wallace&amp;Gromit), war die erste britische Stadt, die ich besuchte, damals als Gymnasialstöpsel im vierwöchigen Sommersprachkurs. Und irgendwie hat sich das eingebrannt, diese leicht verschlafene, von vergangenem Kurbadflair angestaubte Seestadt mit herrlicher Natur im Umland und billigen Vaughan-Williams-Platten in Secondhand-Läden der Seitenstraßen. Der Grand Pier war schon damals eine Vergnügungshölle, die Bürger mochten das Ding nicht, die Touristen um so mehr. Verwundert war ich, dass dort sogar Kinder an den einarmigen Banditen standen und ihr Taschengeld verspielten. Ok, zwei Pfund habe ich vielleicht auch dort gelassen, aber dann ging mir die Klingelei auch auf den Wecker. Der &lt;a href=&quot;http://www.grandpierwsm.co.uk/&quot;&gt;Grand Pier&lt;/a&gt; soll übrigens wieder aufgebaut werden.</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://mehrlicht.twoday.net/topics/Weblog&quot;&gt;Weblog&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <title>Viel Engagement für Zelenka</title>
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    <description>&lt;a href=&quot;http://www.ilfondamento.be/&quot;&gt;Il Fondamento&lt;/a&gt; unter Paul Dombrecht gastierten in der Frauenkirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausschließlich Werke des Barock-Komponisten Jan Dismas Zelenka standen auf dem Programm des Frauenkirchen-Konzertes vom Sonnabend. Man mag es auf die hohen Preise oder das gute Wetter schieben: das Gastspiel eines der renommiertesten Alte-Musik-Ensembles Europas, Il Fondamento aus Brüssel, war äußerst schlecht besucht. Das war insofern schade, da die Spezialisten aus Belgien ein spannendes Programm mitgebracht hatten, das keineswegs in barocker Opulenz langatmig wurde. Dafür sorgen allein schon die heute immer noch zu entdeckenden Kompositionen von Jan Dismas Zelenka. Der Kontrabassist der Dresdner Hofkapelle gelangte zwischen den Kapellmeistern Johann David Heinichen und Johann Adolf Hasse eher als emsiger Notenarbeiter denn als berühmter Compositeur zu Ruhm. Sehr zu Unrecht, wie man heute weiß, und wie das Konzert in gleich dreifacher Weise bewies. Denn Zelenka entwickelte neue Formen der katholischen Kirchenmusik; was damals sicherlich modernistisch anmutete, fasziniert heute aufgrund seiner klaren formalen Sprache: Was liegt näher, als einen Miserere-Text als große Litanei über den immer gleichen Bass-Vers &quot;Miserere mei Deus&quot; anzulegen? Oder ein &quot;De Profundis&quot; (&quot;Aus der Tiefe&quot;) mit drei Solo-Bässen beginnen zu lassen? Oder den Solobass quasi als Moderator durch die Requiem-Sequenz zu führen? Kurzweiliger und faszinierender kann Barockmusik kaum sein, noch dazu staunt man über rasant kurze Accompagnati und Chorsätze, die die textliche Aussage in der notwendigen Schärfe auf den Punkt bringen. Eine solche Musik braucht indes Kenner für die Ausschöpfung der zahlreichen Besonderheiten der Partituren. Kundig und gut vorbereitet spielte das Orchester &quot;Il Fondamento&quot; aus Brüssel unter der Leitung von Paul Dombrecht, der dem Klang zu idealer Verschmelzung verhalf, lediglich die Posaunen waren im Requiem nur schwach zu bemerken. Die Aufführung der drei geistlichen Werke war nicht immer perfekt (das wäre für die temperamentvolle Musik auch ein eher schlechtes Zeichen), aber sie war von einer respektvollen Grundhaltung gekennzeichnet, die den weichen Schönklang der alten Instrumente hervorrief. Nicht ganz zufrieden konnte man mit dem flämischen Rundfunkchor sein, der in 17köpfiger Besetzungsstärke angetreten war, was dann für manche durch Zelenkas atemberaubende Harmonik ausgelöste Dramatik dann doch manchmal zu dünn, in den Bässen auch zu hart klang. Die Textflut des Miserere wurde von Dombrecht nicht immer differenziert genug bearbeitet, in allen drei Werken fehlte öfters eine genaue dynamische Zuordnung vor allem in Entwicklungen. Die plötzlichen a-cappella-Passagen im Requiem gelangen hingegen großartig. Ein internationales Solistenquartett bereicherte die Aufführung - vor allem die Sopranistin Miriam Allen und der Bass André Morsch konnten mit einer sehr ansprechenden, sauberen Interpretation ihrer Solopartien überzeugen. Der Altus Clint van der Linde bot ebenso eine solide Leistung, Robert Getchells blasse Tenorstimme konnte mit der Qualität dieser Aufführung allerdings nicht mithalten. Insgesamt war dies ein vielfältig interessantes Konzert, bei der in der schwierigen Frauenkirchen-Akustik viel Engagement für Zelenkas spannende Musik gezeigt wurde.</description>
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